Sonntag, 3. August 2008

Mama und Papa in Singapore + Rawa 15-19.05.08

Endlich ist es soweit. Meine Eltern wagen es nach Singapore zu kommen und meine Tourguide-Faehigkeiten unter die Lupe zu nehmen. Schon Wochen vorher habe ich alles genau geplant. Was und wo gehen wir essen? Welche Museen koennen wir uns sparen ... Nach einer email von Papa war klar ... Alle. Wer braucht denn Museen, wenn es einen Strand gibt. Aber nee, man fliegt keine 13 Stunden um dann in Singapore am Strand zu liegen. Also hab ich ein tolles Sightseeing Programm geplant. Der erste Tag war ruhig, da sie erst abend mit dem Flieger angekommen sind. Ich habe mir ja schon Gedanken gemacht, dass sie sehr kaputt seien werden und vielleicht auch noch rumnoergeln :-) Ach was, putzmunter waren sie und haetten am liebsten gleich ganz Singapore auf den Kopf gestellt. Nach der Paekchen Uebergabe mit deutscher Salami und Brot ... Hmmmmmm ... Sind wir erstmal typisch essen gegangen. Und zu meiner Zufriedenheit hat es allen super geschmeckt. Jaaaaaaa, der Einstieg war geschafft! Am naechsten Tag ging es gleich erstmal auf in den Botanischen Garten. Frauen lieben Blumen und die Natur. Maenner finden es langweilig. MeinPapa war da keine Ausnahme. Und vor allem war es ihm viiiiiiel zu heiss. Ich hab ihn noch nie so gluecklich gesehen in ein Einkaufszentrum zugehen. Denn dort wird die Klimaanlage soweit runter gedreht, dass selbst mein Papa sich wohl fuehlt. Bei einem kuehlen Bier meinte er nur: Ach, geht nur shoppen. Ich zahl auch. :-) Ich glaube in dem Moment hat sich meine Mama gewuenscht auch in Singapore zu wohnen! Nach einer kurzen Erholungspause ging es weiter zum Clarke Quay und dann an der Esplanade zum Seafood Essen. Jaja, wer mich kennt wird fragen: Seafood? Nadine??? Tja, was tut man nicht alles um seine Eltern gluecklich zu machen. Und zugegeben es war auch nicht schlecht. Nach demEssen sind wir noch mit dem Riesenrad gefahren. Der Singapore Flyer ist das groesste Riesenrad der Welt (Zumindest noch derzeit) und man hat einen tollen Ausblick auf ganz Singapore. So, der Tag war dann auch erfolgreich ueberstanden. Und weiter geht's zum Sightseeing am Tag 2. Nach einem typisch singapurischen Fruehstueck mit warmen Nudeln :-) ging es nach Sentosa zur Underwaterworld. Danach war ich ein wenig in der Zwickmuehle. Soll ich meinen Eltern wirklich Little India antun? Nicht, dass sie mich danach hassen :-) All diese ueberfuellten Plaetze mit lauter Indern! Ich persoenlich steh da ja gar nicht drauf. Aber gut, wenn wir Mustafa (Einkaufszentrum das 24 Stunden auf hat, und das jeden Tag, selbst anWeihnachten) auslassen wird es schon gehen. Aber nein, gerade da wollten sie unbedingt rein. Oh nein, eine Shoppingmall die voellig durcheinander ist und man Stunden braucht um sich durch die Massen an Indern durchzukaempfen, um wieder raus zu kommen. Habe ich bereits erwaehnt, dass einige Inder einen merkwuerdigen Geruch ausstroemen??? Ich war am Ende ... Und meine Eltern fanden es toll. Gott, irgendwas laeuft da schief. Aber sie waren voellig begeistert von dem Treiben dort. Alles ist bunt und laut. Am Ende war ich diejenige die voellig K.O. war undfroh war heim zu kommen. Nach einer Verschnaufpause ging es dann abendsnoch zur Nachtsafari, bei der es meinem Papa wieder viel zu heiss war.Viel lieber wollte er sofort in ein kleines Strassenrestaurant und wasessen. Ein boeser Blick von mir und der Satz: "Nun, komm schon, ihr seidnur einmal hier in Singapore" hat aber geholfen.Am Donnerstag hiess es dann ab nach Rawa und nun endlich den Urlaubgeniessen. Zu Rawa muss ich ja nun nichts mehr sagen. Nach 3 Eintraegenauf meiner Seite weiss nun schon jeder von welcher Insel die Rede ist.Das Paradies schlechthin. Auch meine Eltern waren begeistert und konntennun 9 Tage so richtig entspannen. Zusammen mit Birgitta bin ich auch 4Tage mit nach Rawa gefahren und wir haben den Arbeitsstress mal hinteruns gelassen. Und ich konnte mich von diesem anstrengenden Job alsSingapur-Reisefuehrer erholen.


Heijeijei ... Ich hoffe so schnell kommt kein Besuch mehr. Nach neun Tagen auf Rawa hatten meine Eltern noch eine Nacht in Singapore. Sie sind nachmittags von Rawa wieder angekommen und wir waren noch lecker Balinesisch essen.
Den letzten Tag sind wir noch durch Chinatown gelaufen, was ihnen auch super gefallen hat und haben ganz in Ruhe den Tag ausklingen lassen. Am letzten Abend vor dem Abflug konnten sie sich selbst aussuchen wo sie essen gehen wollten. "Oh wir wollen in das Strassenrestaurant. Das mit den Plastikstuehlen direkt an der Strasse. Da ist es so schoen laut und man bekommt viel mit" :-) Ja, ich kann sagen, meine Eltern haben sich schon gut in Singapore eingelebt. Und ich hoffe sie kommen mich auch bald wieder besuchen.

Tauchen auf Pulau Dayang, 28-30.03.08


Kaum von Bali zurueck hiess es schon wieder den naechsten Trip planen. Also dieser Freizeitstress immer :-) Ich hatte mich ja entschlossen meinen Rescue Diver Tauchschein zu machen und auf Dayang sollten nun die Tauchgaenge stattfinden. Ein klein wenig Bammel hatte ich schon, denn der Rescue Course ist nicht ganz so einfach. Schliesslich will man ja am Ende Leben retten und das nehme ich schon sehr ernst. Eigentlich hatte ich ganz normale Tauchgaenge und am Ende wurde ein Szenario gestellt. Entweder ein panischer oder bewusstloser Taucher, den ich dann abschleppen und auf dem Bootwiederbeleben muss. Oder ein verloren gegangener Taucher. Ganz vielverschiedenes. Eigentlich ging alles sehr gut. Nur mein erstes Opfer ist quasi gestorben, weil ich einfach zu schwach bin ne Boje zu werfen. Oje, Oje. Ich glaub mein Tauchlehrer hat an mir gezweifelt. :-) Jetzt habe ich auf jeden Fall tierischen Muskelkater. Haette nie gedacht, dass Retten so anstrengend sein kann :-)
Viel mehr gibt's eigentlich auch nicht zu Dayang zu sagen. Ich war ja nun schon das dritte Mal dort. Dayang ist nichts im Vergleich zu Bali oder den Philippinen, aber die Insel ist halt sehr gut per Bus und Boot zu erreichen und eignet sich somit gut fuer einen Wochenendtrip. Da wir allein von Siemens 10 Leute waren, die mit nach Dayang gefahren sind, war es aber ein sehr witziger Trip. Aber nun bin ich froh erstmal ein paar Wochenden ganz entspannt in Singapore zu verbringen :-)

Ashar and me :-)

Didi und der Versuch die Boje zu werfen

Bali, 20-23.03.08

Bali, das Surferparadies und Didi mittendrin. Hui, das versprichtaufregend zu werden :-)
Los ging es Donnerstag abend direkt nach der Arbeit. Den Flug hab ich schon Ende November gebucht, da an Feiertagen (Ostern) die Fluege immer extrem teuer sind. Mit meinen 3 Maedels im Gepaeck ging es dann um 19Uhr los Richtung Bali. Dort angekommen haben wir uns gleich mal auf die Suche nach unserem Hotel begeben. Der verheissungsvolle Name 'White Rose' hat uns auf einiges hoffen lassen. Und tatsaechlich. Fuer einenPreis von 50 Euro fuer 3 Naechte war es wirklich super. Und absolut zentral gelegen. Zur Partymeile keine 5 Minuten entfernt und mit eigenem schoenenGarten und Pool. Am ersten Abend war bei mir allerdings nur Schlafen angesagt, da ich fuer Freitag einen Tauchtrip geplant habe und schon um 6.30 Uhr aus demBett geschmissen wurde. Tauchen auf Bali ist absolut klasse. Ich habe nicht unbedingt viele aufregende Fische entdeckt aber die Korallen sind dort noch sehr gut erhalten und die Unterwasserwelt ist sehr farbenfroh. Bali ist zwar das mit Abstand teuerste Tauchgebiet im Umkreis, aber es lohnt sich auch. Und jeweils 2 Schueler hatten einen Dive Master. Ein sehr gutes Verhaeltnis also. Ach jaaaaaaa, ich konnte ja auf Bali meinen neuen unglaublich sexy Tauchanzug testen :-). Hach, da ist ein Minirock nix dagegen!!! Waehrend ich tauchen war, haben die anderen ne Sightseeing Tour gemacht.Bali soll landschaftlich ganz toll sein und ich muss auf jeden Fall noch einmal hinfliegen und das selbst noch erkundschaften. Abends sind wir dann alle lecker essen gegangen und waren ein "wenig"shoppen. Der naechste Tag war komplett zur Erholung gedacht. Erst lecker fruehstuecken und dann den ganzen Tag faul in der Sonne liegen. Bis zum Mittag waren wir erst am Strand. Die anderen fanden es da nicht ganz so toll. Ich muss schon zugeben, die Straende auf Bali sind nicht wirklich schoen. Nichts im Vergleich zu Malaysia. Aber hey, da waren sexy Surfer soweit das Auge reicht!!! Also dafuer lohnt es sich ja allemal :-) AmNachmittag sind wir dann noch faul am Pool gelegen und haben uns nen schoenen Sonnenbrand eingefangen. Nach einem leckeren Essen haben wir nun Samstag endlich mal die Chance genutzt das Nachtleben ein wenig kennen zu lernen. Es sind schon vieleTouristen, besonders am Kuta Beach unterwegs, aber trotzdem sieht man auch sehr viele locals. Das fand ich so toll an Bali. Man kommt schnell mit den Einheimischen in Kontakt. Bis 5 Uhr morgens war ich dann auch noch mit nem Indonesier unterwegs und hab das Nachtleben erkundet. Dementsprechend fiel am naechsten Tag auch das Fruehstueck aus :-) Und leider hat es auch den kompletten Sonntag durch geregnet. Aber das war ueberhaupt nicht schlimm. So konnten wir unseren Sonnenbrand schonen und haben uns eine Massage gegoennt. Hmm, ... fantastisch. Am liebsten waere ich noch ein paar Tage laenger auf Bali geblieben. Aber leider hat die Arbeit schon wieder gerufen und es hiess Bye Bye. Aber ich werde defintiv noch einmal nach Bali fliegen.

Donnerstag, 13. März 2008

Richtigstellung - Sipadan

Eieiei, nun hab ich doch glatt von der Birgitta eins auf den Deckel bekommen. Ich wuerde ihren Ruf ruinieren. Also Birgitta: welchen denn? Wir haben doch keine Freunde. Ausser die Krabben natuerlich. Ach nee, das waren meine Freunde. Deine sind die Nemos.

Also nun noch mal richtig gestellt: Wir haben auf Sipadan gewohnt wie die ... wie war das nochmal Birgitta? DIE MALYAISCHEN SEEZIGEUNER!
Also ist das nicht ungefaehr das gleiche wie die zigeunischen Seefahrer???? Ach das kommt davon, wenn ich der Birgitta nie richtig zuhoere.
Auf jeden Fall war das ein ganz grossartiger Urlaub :-)

Dienstag, 12. Februar 2008

Tauchen auf Sipadan/Kapalai (Borneo), 05-11 Feb


Nach einiger Zeit ohne Reisen stand nun endlich wieder ein kleiner Urlaub an.
Birgitta und ich haben die 2 Feiertage an Chinese New Year genutzt und sind nach Sipadan zum Tauchen gefahren. Insgesamt 6 Tage und 5 Nächte. Sipadan ist eine Insel die zum Malaysischen Teil von Borneo gehört. Allerdings haben wir nicht direkt auf der Insel gewohnt, sondern auf Kapalai. Das ist ein, auf einer Sandbank mitten im Meer, gebautes Resort. Birgitta würde nun sagen "wir haben gewohnt wie die zigeunischen Seefahrer" :-) Aber nun mal von Anfang an.Am Dienstag abend ging es nach der Arbeit erstmal mit dem Flieger nach Kuala Lumpur. Dort stand uns ein 7 stündiger Aufenthalt bevor, da der Flieger nach Tawau erst morgens um 7 Uhr ging. Nach vergeblichen Versuchen uns die Zeit mit Karten spielen zu verbringen und die Speisekarte von MC Donalds hoch und runter zu bestellen, haben wir uns ein lauschiges Plätzchen in der Wartehalle neben dem Geldautomaten gesucht. Ein Sicherheitsbeamter hat uns jedoch unsanft aus den Träumen gerissen und meinte wir können hier nicht schlafen und sollen zum anderen Teil des Raumes gehen. Mürrisch mussten wir uns nun also einen neuen Schlafplatz suchen. Nach ein paar weniger erholsamen Stunden auf dem Flughafenboden (ich danke Birgitta für ihre Kuscheldecke!!!) waren wir dem Sicherheitsbeamten überaus dankbar. Denn unserer vorheriger Schlafplatz war war übersaet mit wartenden Personen, die sich alle am Check-in Schalter angestellt haben.
Um sieben Uhr hieß es dann endlich "auf in den nächsten Flieger". Wir sind also von KL direkt nach Tawau geflogen, wo wir von der Reiseagentur schon empfangen wurden. Ein netter junger Mann hat uns abgeholt, der mit stolz geschwellter Brust mit uns zwei jungen Blondinen durch die Menschenmassen stolziert ist und seine wartenden Kollegen mal so richtig alt aussehen hat lassen. :-)
Nach einer einstündigen Fahrt sind wir dann in Semporna angekommen. Dank der perfekten Organisation konnten wir auch gleich mit der Fähre nach Kapalai übersetzen. Noch die einstündige Bootsfahrt und wir sind am Ziel unserer Träume angelangt.
Wir wurden gleich erstmal mit einem Willkommenscocktail begrüßt. Schon hier waren Birgitta und ich uns einig "Selbst wenn wir auf der Stelle zurück fahren müssten, hat sich alles Geld was wir bezahlt haben schon gelohnt" Als uns dann einer dieser knackigen jungen Tauchlehrer begrüsst und uns eine kleine Einführung gegeben hat, dachten wir, wir müssten nun für unser Glück sogar noch extra Geld drauf legen :-) Er hat uns bisle was zum Resort gesagt und meinte dann jedes Zimmer hat einen Emergency Button. Biiiiitttteee? Birgitta und ich haben uns nur verwirrt angeschaut. Wir sollen doch bitte nicht damit rumspielen, denn 5 Minuten später steht das komplette Militär mit Waffen vor uns. :-((( Man muss dazu sagen, dass es vor einigen Jahren einen Kidnapping Fall gab. Auf Sipadan sind 20 Touristen (darunter auch Deutsche) von den Abu Sayyaf-Mitgliedern gekidnapped wurden. Auch so gibt es in dieser gegen noch viele Piraten. Daher sind nun unglaublich viele Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden. Aber wir haben uns zu keine Zeit unsicher gefühlt. Auch wenn man ab und an das Militär mit Waffen gesehen hat. War ja für uns kein schlechter Anblick... Besonders wenn sie, um sich fit zu halten, nach ihrer Schicht immer auf den Stegen gejoggt sind :-) Da haben wir uns immer besonders viel Zeit gelassen um in unsere Hütte zu kommen.
Kapalai ist einfach ein traumhafter Ort. Das Resort ist auf einer Sandbank ins Meer gebaut und nirgends mit Festland verbunden. Wo man auch hinschaut, man sieht nur glasklares Meer. Es gibt insgesamt auch nur 50 Hütten, die alle auf Stelzen ins Wasser gebaut sind. Jede Hütte ist unglaublich grosszügig eingerichtet und hat eine Terasse von der man quasi direkt ins Wasser hüpfen kann. Das Bad war auch ganz toll. Riesen groß. Mit einer Dusche und einer Badewanne. Birgitta und ich konnten also synchron duschen.:-) Ich hab mir gleich die Badewanne unter den Nagel gerissen. Denn die war direkt am großen offenen Fenster gelegen und unter sich hatte man glasklares Meerwasser. Das muss das Paradies sein.
An dem Tag unserer Ankunft hatten wir unseren ersten Orientation dive. Der war auch schon toll. Am Hausriff liegen einige Wracks und die Fischwelt ist einfach beeindruckend. Den ersten Abend haben wir dann ruhig ausklingen lassen und sind von der anstrengenden Reise auch schon früh ins Bett gegangen. Die nächsten 4 Tage bestanden dann aus Tauchen, essen, Tauchen, essen, Sonnen und wieder tauchen. Und ganz genau in dieser Reihenfolge. Und die Organisation war einfach toll. Man musste nur in seinen Tauchanzug schlüpfen und alles andere wurde vorbereitet. Den ersten Tag haben wir morgens um neun mit dem ersten Tauchgang begonnen und abends um 8 mit dem Nachttauchgang aufgehört. Aber komischerweise war es gar nicht anstrengend sondern einfach nur toll. Am zweiten Tag sind wir schon zum 5:30 Uhr morgens Tauchgang aufgestanden. Jaaa, ganz genau: in unserem Urlaub sind wir schon so früh aufgestanden. Aber es war gut. Denn so waren wir schon vor dem Mittag essen mit 3 Tauchgängen fertig und konnten uns nachmittags in der Sonne bruzeln lassen.

Eigentlich hatten wir das an unserem dritten Tauchtag auch vor. Doch müde wie Birgitta war hat sie den Alarm ihres Handys einfach ausgeschaltet. Ich wurde dann unsanft vom Klopfen eines jungen Mannes an unserer Tür geweckt. Er meinte es ist schon 5:30 Uhr und alle warten auf uns. Oh nee ... Ruckzuck hab ich mir den Bikini angezogen und bin zur Tauchschule gerannt. Birgitta war das alles ein wenig zu stressig und meinte sie kommt dann erst zum dritten Tauchgang mit.


Mein letzter Tauchgang war der Sunset dive. Wirklich sehr schön. Da wir am Abend vorher schon sehr früh ins Bett gegangen sind, hab ich Birgitta gezwungen diesmal ein wenig länger wach zu bleiben. Und wie der Zufall so will haben uns ein paar Dive Master gefragt, ob wir mit ihnen noch was trinken. Naja, das ging dann so bis morgens um drei :-) Somit war der 5:30 Uhr Tauchgang am nächsten Tag erstmal gecancelt und wir haben uns gleich erst für den um neun Uhr eingetragen.
Leider konnte Birgitta am nächsten Tag nicht mit Tauchen, da sie Ohrenprobleme hatte. Brav wie ich bin, hab ich aber alle 3 Tauchgaenge absolviert :-) Insgesamt hab ich in den 4 Tagen knapp 15 Tauchgänge gemacht. Und es war aber nie anstrengend, was ich erst befürchtet hatte. Sondern einfach nur atemberaubend. Ich habe so viele tolle Fische gesehen. Und endlich auch Haie. Bestimmt 15 Haie in den paar Tagen. Und auch ganz viele Schildkröten. Einfach fantastisch. An unserem letzten Abend saßen wir wieder mit den Tauchlehrern zusammen und haben was getrunken. So schade, dass der Urlaub schon wieder vorbei war. Aber ich bin mir ganz sicher, dass ich nochmal zum Tauchen nach Sipadan fahren werde. Es ist zwar relativ teuer aber jeder Cent ist gut angelegt.

Das war einer der tollsten Urlaube die ich je hatte.

Freitag, 30. November 2007

Tauchen in Dayang

So, nun kommt mal wieder ein kleiner Bericht von mir. Eigentlich gibt es gar nicht soooo viel zu schreiben, da das Wochenende auf Dayang ein reines Tauchwochenende war.

Wir sind Freitagsabends direkt nach der Arbeit los gefahren. Wie immer in Malaysia hatten wir
Michael Schuhmacher als Fahrer. Jedesmal bei einer Fahrt in Malaysia sehe ich schon die Schlagzeile vor mir "5 Deutsche bei Autounfall ums Leben gekommen. Todesursache: Überhoehte Geschwindigkeit" Also das ist ja eigentlich echt nicht witzig. Aber die rasen immer wie die Verrückten. Man traut sich gar nicht dem Fahrer zu sagen, dass er langsamer fahren soll aus Angst ihn ablenken zu können.
Naja, aber wir sind heil in Mersing angekommen. In Mersing mussten wir erstmal auf das Boot warten. Da Kenny seine Gitarre dabei hatte war es ganz ok. Und ich habe meinen neuen Tauchcomputer erklärt bekommen, den ich paar Tage vorher gekauft hatte. Huuuiiii, Nadinchen kann nicht mal mit ner normalen Uhr umgehen und dann noch ein Computer ums Handgelenk??? Aber ich bin ja lernfähig und hab das alles auf die Reihe bekommen. Vor lauter Freude und Neugier und ständigen Blicken auf meinen Tauchcomputer musste ich unter Wasser nur aufpassen nicht gegen nen Felsen zu knallen!!

Um fünf Uhr morgens sind wir dann endlich auf Dayang angekommen. Dann wollten die uns erstmal die Gegend grob erklären ... Hmm???!!!! Sagt mir einfach den schnellsten Weg zum Bett. Alles andere hat bis morgen Zeit!
Nach einer mehr oder weniger erholsamen Nacht oder besser ein paar Stunden im 12er Zimmer ... jaaaaa, wir hatten ein 12er Zimmer!!! :-( ... hieß es dann schnell frühstücken und auf zum ersten Tauchgang. Also das ganze fertig machen des Equipments und das Anziehen dieses unglaublich engen Tauchanzugs nerven mich immer unheimlich. Aber sobald ich dann ins Wasser springe, fühle ich mich wie in einer anderen Welt. An Land ist die Sauerstoffflasche relativ schwer und unter Wasser spührt man das ja nicht. Tauchen ist wirklich fantastisch. Man sieht die Fische wie beim Schnorcheln nicht nur von unten sondern schwimmt direkt zwischen ihnen hindurch. Man hat das Gefühl fuer eine kurze Zeit in ihrer Welt zu leben. Einfach fantastisch. Mein Tauchbuddy hat glücklicherweise auch ne Kamera dabei gehabt. Daher auch die schönen Fotos ...
Nudibranch

Stingray

Octopus

Reef Coral with fish




Cuttlefish

Nach 3 Tauchgängen am ersten Tag hieß es dann fuer mich auch noch: Nachttauchgang. Es ist schon sehr anstrengend 4 Tauchgänge am Tag zu machen. Und jeder einzeln ging immer ungefähr eine Stunde. Das schlaucht schon. Aber ich wollte eben die Zeit so gut wie es ging ausnutzen. Und nachts sieht man einfach ganz andere Fische wie tagsüber. Nachts sieht man viele Krabben und ähnliches.

Einfach grandios. Und je öfter man taucht desto mehr Spass macht es. Man wird halt auch sicherer.

Völlig K.O. hiess es dann nur noch Abendessen und ab ins Bett. Denn am nächsten tag hieß es schon wieder um sechs aufstehen. Habe ich gesagt, dass tauchen Spass macht????? Nöööööööö.

Nach 2 weiteren Tauchgängen ging es leider auch schon wieder zurück nach Singapore. Schnell geduscht und noch mittag gegessen auf Dayang und dann mussten wir auch schon unser Boot kriegen. So ein Tauchwochenende ist schon immer sehr anstrengend, da es auch mit langen Fahrzeiten verbunden ist. Aber wenn man erstmal im Wasser ist und die tollen Fische sieht, dass fühlt man sich nur noch super wohl und nimmt alles andere in Kauf.

SIEMENS Teambuilding auf den Philippinen
2 Wochen später war ich auch schon wieder tauchen. Allerdings gibt es hier keine Bilder dazu. Wir hatten unser Teambuilding-Wochenende von Siemens auf den Philippinen. Jaaaa, schon zum 3 Mal war ich nun auch den Philippinen. Aber es ist auch immer wieder toll. Wir sind Freitags morgens los geflogen. Da wir knapp 50 Leute in der Abteilung sind, mussten wir 2 Flieger nehmen. Die 2. Gruppe ist dann erst am Samstag los geflogen. Nach der Ankunft waren wir erstmal lecker essen und auf dem Nighmarket. Der Nightmarket war nicht so der Hit und unsere Männer hat es gleich erstmal in ne Bar gezogen. Danach haben wir uns vorm Schlafengehen auch noch ne Massage gegönnt.
Am zweiten Tag bin ich mit einem Kollegen tauchen gegangen. Wenn man schon mal auf den Philippinen ist und Siemens den Flug zahlt, dann muss man das auch ausnutzen :-) Wir waren dann den ganzen Tag auf dem Boot und hatten 3 Tauchgänge. Die waren einfach spitzenklasse. 10 Mal besser wie in Malaysia. Nicht unbedingt von den Fischen selber, aber man sieht einfach viel mehr Fische. Und auch viel groesser. Oh, das war einfach klasse. Die Philippinen sind wirklich ein Tauchparadies.

Der nächste Tauchurlaub ist nun erst wieder im Februar geplant. Nach Sipadan. Das gehört zu Borneo und gehört auch zu den schönsten Plätzen weltweit. Die Touristenzahl auf Sipadan ist begrenzt, da sie die Insel schützen wollen und ab einer bestimmten Anzahl niemanden mehr dahin lassen. Wir werden dann 6 Tage dort sein und wohnen in Holzhütten die direkt auf einer Sandbank im Meer gebaut sind. D.h. man kann direkt vom Balkon ins Wasser springen und quasi lostauchen. Ist auch nicht so ganz billig das Vergnuegen, aber das muss man sich einfach ab und an gönnen. Nun bring ich mal den weisen Spruch einer Freundin an: "Das Leben ist keine Generalprobe"